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5 Schritte für weniger Stress – Schritt 2: Wieso deine täglichen Entscheidungen so wichtig sind

Wieso deine täglichen Entscheidungen so wichtig für deine glückliche und gelassene Schwangerschaft sind

In dem heutigen Post geht es darum, wieso deine täglichen Entscheidungen, egal ob du sie bewusst oder unbewusst triffst, so wichtig für deine gelassene und glückliche Schwangerschaft sind.

Ich schreibe darüber, dass du dich täglich aufs neue unzählige Male dafür entscheiden kannst eine wirklich glückliche und gelassene Schwangerschaft zu haben. Es geht darum, dass du das Lenkrad selbst in die Hand nehmen solltest. Letztendlich ist die Quintessence, dass der schwierigere Weg auf Lange Sicht gesehen oft der leichtere ist.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Lesen.

Der zweite Schritt

Der heutige Beitrag ist quasi der zweite Teil von dem vorherigen Post. Wenn du ihn noch nicht gelesen hast, würde ich dir empfehlen, erst den ersten Teil zu lesen.  Hast du dies schon getan und bist dir über dein Ziel oder deine Motive klar geworden? Dann freue ich mich, dass du wieder mit dabei bist und ich hoffe, dass dein Motiv dir hilft alle auftretenden Hindernisse mit links oder wenn du wie ich Linkshänderin bist – mit rechts loszuwerden.

Wenn dir dein Motiv klar geworden ist, bist du nun bereit einen Schritt weiter zu gehen, um deine Stresskompetenz auszubauen und besser mit deinen Sorgen und Ängsten umgehen zu können. Im zweiten Schritt geht es darum, dass du dir Gedanken darüber machst, welche Wahl du eigentlich täglich triffst.

Triffst du schon bewusst Entscheidungen? 

Du hast jeden Tag die Möglichkeit zu entscheiden, ob du eine glückliche und gelassene Schwangerschaft hast und eine angstfreie und sanfte Geburt erleben wirst. Dein Verhalten spiegelt dabei wider bzw. lässt Rückschlüsse zu, ob du das eine oder das andere erreichst.

Viele Menschen allgemein, aber auch viele Schwangere, die ich kenne, beklagen sich über zu viel Stress in ihrem Leben. Und Tuen aber gleichzeitig nichts dagegen. Sie machen genauso weiter wie immer und ändern nichts. Dh die meisten entscheiden sich, wenn auch unbewusst – dafür, weiterhin gestresst zu sein. 

Bei mir und meiner Schwangerschaft war es anfangs ähnlich. Ich hatte zwar oft das Gefühl von einer inneren Unruhe, aber das einzige was ich dagegen getan hab, war mich abzulenken. Egal ob mit Serien, Sport oder durch Freunde treffen. Ich war so abgelenkt, dass diese innere Unruhe nicht mehr im Vordergrund war. Aber – und das ist das Problem bei Ablenkung – sobald die Ablenkung weg war, ist die innere Unruhe wieder gekommen. Letztendlich hab ich in den ersten Wochen meiner Schwangerschaft also nicht wirklich etwas unternommen, um diese innere Unruhe zu minimieren. Weil ich eben alles genauso weiter gemacht habe wie immer. 

Die Vorbereitung auf die Geburt

Und in Bezug auf die Geburt ist es ganz oft genauso. Viele Schwangere setzen sich erst kurz vor dem Entbindungstermin mit ihr auseinander. Der Großteil der Schwangeren bekommt nämlich ein komisches oder mulmiges Gefühl, wenn sie an die Geburt denken. Und um sich nicht schon Monate vorher mit dem unangenehmen Thema zu beschäftigen, denken sie Sachen wie „da muss ich halt durch“, „andere haben es auch irgendwie geschafft“, „ich bin ja im Krankenhaus, falls was passieren sollte“.

Das Problem bei diesen Aussagen ist, dass sie dazu führen, dass du dir zum einen wertvolle Vorbereitungszeit klaust und zum anderen nimmst du dir gleichzeitig die Möglichkeit zu lernen – nämlich u.a. etwas über dich, deinen Körper und dein Baby. Und die Dinge, die du lernen könntest, beruhigen dich automatisch. Und wenn ich Schwangere höre, die sowas sagen wie “da muss ich halt durch” dann bluten mein Herz. Eine Geburt ist das krasseste und vielleicht auch schönste, was wir erleben könne. Und mit der richtigen Vorbereitung muss es nicht so werden wie in Filmen. Dieses Bild muss dringend aus unseren Köpfen raus. Aber auch das ist ein Prozess. Umso schöner, dass du dir diesen Post ließt und aktiv dafür einstehst genau so eine schöne Geburt zu haben! 

Die Qual der Wahl

Dass die Geburt unausweichlich ist, sollte eben keine Ausrede sein sich nicht trotzdem auf sie vorzubereiten und Neues über dich selbst zu lernen. Und genau hier fängt die Qual der Wahl an. Die Entscheidung, die wir alle täglich treffen, ist die Wahl, wie wir mit unserer wertvollen Zeit eigentlich umgehen und welchen Wolf wir füttern – den schwarzen oder den weißen. Kleine Randbemerkung: ich spreche immer wieder über den weißen und den schwarzen Wolf und wenn dir die Geschichte nicht bekannt ist, schau gerne bei Instagram unter kugelzeitcoaching vorbei und schau dir die Geschichte unter dem Highlight “Coaching” an. Randnotiz beendet. 😉

Hinter unseren Entscheidungen steht also enorm viel Power, wenn wir bei einer Entscheidung bleiben. Egal ob uns das bewusst ist oder nicht.

Ich habe mich damals schon früh in meiner Kugelzeit dazu entschieden a) eine glückliche und gelassene Schwangerschaft zu erleben und b) eine sanfte Geburt zu haben! Und diese Entscheidung habe ich jeden Tag getroffen. Das hieß ich habe jeden Tag reflektiert, meditiert, mir Hypnosen angehört, mich entspannt und visualisiert. Das Ganze war zeitintensiv und kognitiv teilweise ziemlich anstrengend. 

Natürlich hätte ich auch den einfacheren Weg gehen können: ich hätte den ganzen Tag Fernsehen können, mich mit Freunden im Garten treffen oder einen Roman in der Sonne lesen können. Ich hätte pausenlos am Handy hängen können, um mich bei Instagram, Pinterest, 9Gag oder sonst wo berieseln lassen können, um bloß nicht die unangenehmen Gefühl in Bezug auf die Geburt hochkommen lassen.

Ich hab letztens eine coole Metapher gelesen, die hier auch gut passt: ‘Wenn du ein Flugzeug fliegen willst, musst du erstmal lernen wie das geht bevor du dich ins Cockpit setzt.’ Das selbe gilt für die Geburt oder auch für das Thema Stress im allgemeinen. 

Dein Experiment für die Woche

Das heißt konkret für dich: schau dir bis zum nächsten Beitrag jeden Tag an, welche Wahl du triffst. Entscheidest du dich bewusst dafür aktiv etwas für deine gelassene und glückliche Schwangerschaft zu tun oder entscheidest du (oft) unbewusst, alles so weiter zu machen wie immer?

Nimm die kommende Woche deine tägliche Wahl einfach nur wahr ohne sie zu bewerten. Deine Wahl ist weder gut noch schlecht. Sie steht erstmal nur als Fakt im Raum. Und wenn du dir eine Woche lang aufgeschrieben hast, welche Wahl du getroffen hast, wenn du also erstmal ein paar Daten über dich und deine täglichen Entscheidungen gesammelt hast, kannst du dir nochmal deine Motive anschauen und überprüfen, ob sich die beiden Dinge decken bzw. ob deine täglichen Entscheidungen deine Motive unterstützen. Wenn ja, super. Mach unbedingt weiter so. Wenn nein, auch gut. Dann schaue, was du tun kannst, damit du deinem Ziel näher kommst. 

Auch hier würde ich dir wieder empfehlen, das ganze schriftlich zu machen. Dadurch setzt du dich einfach viel intensiver mit deinen Gedanken auseinander und hast danach etwas schwarz auf weiß.

Im nächsten Post geht es dann um die Geschichten um dich rum, die dich während oder auch schon vor deiner Schwangerschaft begleiten.

Ich wünsche dir für die nächste Woche ganz viel Freude beim Umsetzen, Reflektieren und Daten über dich selbst sammeln. Falls du Fragen hast, kannst du mir gerne wieder bei Instagram unter kugelzeitcoaching schreiben. Und wie immer freue ich mich natürlich, wenn du deine Erkenntnisse mit deinen Mitschwangeren und mir teilst! Glaub mir, du bist eben nicht alleine!

In diesem Sinne: Auf ein schönes Bauchgefühl.

Ich glaub an dich und du solltest es auch tun.

Deine Jill

Für mehr hilfreiche Tool und Methoden, schau gerne bei meinem Instagramprofil vorbei oder höre dir den gleichnamigen Podcast an!

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