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Vier Möglichkeiten, deine Sorgen und Ängste in der Schwangerschaft zu minimieren

Welche Art von Gedanken automatisch in deinen Kopf kommen und durch welche vier Typen an Gedanken du sie in deiner Schwangerschaft ersetzen solltest. Denn dies wird dir helfen , deine Sorgen und Ängste zu minimieren.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Lesen und Umsetzen.

Die Wichtigkeit deiner Gedanken

Weißt du, was die krasseste Erkenntnis ist, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe? Es ist die Tatsache wie wichtig es ist was wir denken.

Und passend dazu habe ich dir heute mal ein bekanntes und richtig tolles Zitat von Henry Ford mitgebracht. Er hat gesagt “Ob du denkst, du kannst es, oder ob du denkst du kannst es nicht: du wirst in jedem Fall recht behalten.”

Zusammenhang zu deiner Schwangerschaft

Was hat dieses Zitat oder auch meine Erkenntnis jetzt mit dir und deiner Schwangerschaft zu tun?

Letztendlich ist es so, dass du selbst entscheiden kannst, ob du eine glückliche, gelassene und somit sorgenfreie Schwangerschaft hast oder ob sie genau das Gegenteil ist und du die knapp 40 Wochen gestresst und voller Sorge bist.

Und der Schlüssel für die eine oder die andere Schwangerschaft, liegt in der Art und Weise wie du denkst. Bzw. ob du schon mit dir selbst redest, oder ob du dir einfach nur selbst zuhörst. Was ich genau damit meine, dazu gleich mehr.

Wie und was wir denken ist unglaublich wichtig, wenn es darum geht wie es uns emotional geht, aber auch in Bezug auf unser Verhalten und dadurch schlussendlich auch, was wir eigentlich erreichen können.

Denken lenken

Und die Art und Weise wie wir denken, können wir ändern. Denn bei den meisten ist es in der Schwangerschaft so, dass Sorgen und Ängste wesentlich präsenter sind als all die schönen Dinge, die in der eigenen Schwangerschaft schon passiert sind. Diese Sorgen und Ängste sind allerdings nicht präsenter, weil die Wahrscheinlichkeit viel höher ist, dass sie wirklich eintreten. Sondern weil wir alle eine Art Negativitätstendenz in unserem Denken haben und potenzielle Gefahren viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Und zwar aus einer Angst heraus.

Wenn uns das allerdings bewusst ist, können wir aktiv etwas dagegen tun und unser Denken lenken. Das braucht natürlich Zeit, Geduld und vor allem Übung, und ist nichts, was einfach über Nacht passiert.

Arbeiten an der eigenen Kompetenz

Und selbst falls du gestern an deinem Mindset – und damit an der Art und Weise wie du Dinge bewertest und interpretierst, gearbeitet hast, ist heute wieder ein neuer Tag. Und die Arbeit geht weiter. Dein Denken zu lenken ist eine Kompetenz. Und wie bei allen Kompetenzen reicht es leider nicht aus, ab und zu mal ein bisschen was zu machen.  Sondern es geht immer darum, dran zu bleiben.

An Fremdsprachen kann man das immer gut sehen. Wenn ich ab und zu Vokabeln lerne, heißt das nicht, dass ich in 2 Wochen perfekt englisch spreche. Es braucht mehr als das. Und auch wenn man schon gut Englisch spricht, heißt das nicht, dass das immer so bleibt. Ich weiß noch wie gut mein Englisch war, als ich ein Praktikum im Silicon Valley gemacht habe. Das Ganze ist jetzt aber schon eine Weile her. Und weil ich nach der Zeit kaum noch Englisch gesprochen habe, fühle ich mich mittlerweile alles andere als wohl, wenn ich jetzt Englisch sprechen soll. Leider.

Tägliche Routine

Und genau so verhält es sich auch, wenn es um deine Mindsetarbeit geht. Nur weil du ab und zu die Methoden hier aus dem Podcast anwendest, heißt es leider nicht, dass du riesen Fortschritte bemerkst. Dazu musst du sie wirklich täglich anwenden. Und selbst wenn du sie in deiner Schwangerschaft täglich anwendest und dann dein süßes, kleines, gesundes Baby endlich auf der Welt ist und deine aktuelle Routine in den Hintergrund gerät und du erstmal nicht mehr an deinem Mindset arbeitest, wird sich mit der Zeit dein Denken auch wieder verändern. Und du wirst dir als Mama wieder mehr Sorgen machen, außer du steuerst aktiv wieder gegen. Und wie du das u.a. Machen kannst, erfährst du gleich.

Sorgenlose Schwangerschaft

Wie kommst du jetzt zu einer glücklichen und gelassenen Schwangerschaft, in der du dir nicht all zu viele unbegründete Sorgen machst? Was Schwangere tun, die ihre Schwangerschaft in vollen Zügen genießen und mit allem zurecht kommen, was in den 40 Wochen passiert, ist, dass sie nicht alles glauben was sie denken. Sie hören nicht auf die eigene Stimme im Kopf – ihre innere Kritikerin, wie ich sie gerne nenne . Sie hören nicht auf sie, weil wenn sie das tun, hören sie nichts weiter als automatisch eintretende negative Gedanken. Die dann oft nicht weiter auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Und diese negativen Gedanken sind weder schön, noch bringen sie uns weiter und lösen darüber hinaus negative Gefühle aus.

Bewusste Entscheidungen treffen

Wenn du zb Sorge hast, dass du dein Baby verlieren könntest, wirst du ständig Angst haben. Immer wenn dieser negative Gedanke hochkommt. Dh wichtig ist es dann, sich bewusst dafür zu entscheiden, diesem Gedanken, der ja nur eine Hypothese und kein Fakt ist, keine große Bühne mehr zu geben. Sondern bewusst gegenzusteuern. Und das kannst du auf vier Wege tun:

  1. Entscheide dich bewusst für kraftvolle Gedanken, anstatt auf negative.
  2. Wähle Gedanken, die sich auf Möglichkeiten und nicht auf Einschränkungen beziehen.
  3. Fokussiere dich auf den Prozess und nicht auf das Ergebnis und
  4. Grenze dich von negativen Gedanken ab, in dem du positive oder konstruktive Gedanken in den Vordergrund stellst.

Damit das ganze greifbarer wird, hier ein paar Beispiele:

Kraftvolle Gedanken in der Schwangerschaft

Einen kraftvollen Gedanken erkennst du daran, dass er dich handeln lassen möchte. Zum Beispiel sowas wie “Heute setze ich mir selbst neue Standards für meine Schwangerschaft” oder “Heute entscheide ich mich für Wertschätzung in meiner Beziehung anstatt für Kritik” oder “Heute ist ein neuer Tag und ich kann selbst entscheiden, wie ich auf Dinge, die meine Schwangerschaft betreffen, reagiere”. Solche Gedanken bringen dich viel weiter als sowas wie “Heute wird bestimmt wieder ein anstrengender Tag” oder “Was ist, wenn heute wieder alles schief läuft?”.

Gedanken, die Möglichkeiten in den Fokus stellen

Gedanken, die sich auf all die potenziellen Möglichkeiten beziehen, die du aber auch dein ungeborenes Kind oder deine Familie durch die Schwangerschaft erleben, sind Gedanken, die dich beruhigen können, die dich aber auch dazu bringen, dich wirklich über die Schwangerschaft und all die Wunder, die damit einhergehen, zu freuen.

Das sind solche Gedanken, die dich dazu bringen, über deine positive Zukunft zu träumen und darin aufzugehen. Also anstatt sowas zu denken wie “Was ist, wenn ich all die Babyausstattung umsonst kaufe!?” fokussierst du dich darauf, wie du die Zukunft gerne hättest und malst dir aus, wie dein kleines, süßes, gesundes Baby auf der Wickelkommode oder im Stubenwagen liegt und fröhlich vor sich hin brabbelt. Anstatt zu denken “letztes mal hat es auch nicht geklappt” wählst du bewusst Gedanken wie “Diesmal wird alles genauso kommen, wie ich es mir wünsche”.

Prozessorientierte Gedanken

Bei prozessorientierten Gedanken gehst es, wie das Wort schon sagt, darum, sich auf den Prozess zu konzentrieren und nicht immer nur ans Ergebnis zu denken. Dh du bleibst mit deinen Gedanken viel mehr bei dem “Wie” und dadurch bist du präsent im Moment. Dh du fokussierst dich auf die Dinge, die du wirklich kontrollieren kannst.

Wenn du zb an die Geburt denkst, und du wie viele andere in ihrer Schwangerschaft auch, Angst vor ihr hast – schon alleine, weil unsere Gesellschaft uns ein ganz bestimmtes Bild durch Filme usw. in den Kopf gebrannt hat – dann ist es hilfreich, nicht an die Geburt an sich zu denken, sondern deinen Fokus auf das Hier und Jetzt zu richten und dich zu fragen: Was kann ich heute tun, damit ich entspannter und voller Vorfreude in die Geburt gehe? Ein hilfreicher Gedanke könnte sowas sein wie “Ich kann mich heute auf diese drei Dinge konzentrieren, um eine sanfte Geburt erleben zu können”. Fokussiere dich also nicht auf das Ergebnis, sondern konzentriere dich darauf, wie du dort hinkommst und komm dann ins Handeln.

Positive Gedanken

Und last but not least: Lenk deinen Gedanken auf das was dich glücklich macht. Fokussier dich also darauf, was du in deinem Leben möchtest und nicht mehr das, was du nicht möchtest. Dein Gehirn ist nicht dazu da, dich glücklich zu machen. Es ist dazu da dich zu schützen, in dem es für alle möglichen potenziellen, wenn auch unwahrscheinlichen Probleme Lösungen findet. Dh all die negativen Gedanken kommen von alleine.

Wenn du eine glückliche und gelassene Schwangerschaft haben möchtest, liegt die Verantwortung bei dir, deinem Gehirn nicht mehr alles zu glauben und bewusst Gedanken zu wählen, die dir gut tun. Und weil es so wichtig ist, nochmal: Lenk deinen Gedanken auf das was dich glücklich macht und nicht auf das was dich unglücklich macht oder unglücklich machen würde.

Quintessence

Die Quintessence von diesem Beitrag ist, dass du weniger auf deine automatischen, meist negativen Gedanken hören sollten und stattdessen viel öfter und bewusst mit dir auf positive Art und Weise reden solltest. Denn deine positiven Gedanken sind nicht weniger wahr als die negativen. Die negativen haben nur leider das Potenzial dich enorm zu stressen und das tolle an den positiven oder konstruktiven Gedanken ist, dass sie dich darin unterstützen eine glückliche, gelassene und sorgenfreie Schwangerschaft zu haben.

Und genau da kommst du hin, indem du zb wirklich einen Gedanken planst, denn du haben möchtest. Wie eine Intention für den Tag. Wenn dann deine negativen automatisch eintretenden Gedanken kommen, kannst du reagieren und hast eine Antwort für sie parat.

Überleg gerne mal, was für einen Satz dir heute helfen könnte, um entspannter zu sein. Einer meiner Sätze ist heute: “Ich vertraue meinem Körper zu 100%”.

Was für einen Satz möchtest du dir heute sagen, damit der Tag so wird, wie du ihn gerne hättest?

In diesem Sinne: auf ein schönes Bauchgefühl!
Ich glaub an dich und du solltest es auch tun!
Deine Jill

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Falls du Online Kurse magst, schau gerne mal bei meinem Kurs „die schönste Wartezeit“ vorbei. Er dient dir als Ort, an dem du flexible und zu jeder Zeit, und trotzdem nicht alleine an deinem Mindset arbeitest, um deine Sorgen und Ängste zu verstehen und sie zu lösen.

Alle Infos zu meinen Einzel- und Gruppencoachings mit Schwangeren findest du hier.

Was ehemalige Coachees über die Arbeit mit mir sagen, könnte für dich auch von Interesse sein.

Meine Vision? Das JEDE Schwangere, Stress, und ihre Sorgen und Ängste in ihrer Kugelzeit in den Griff bekommt!

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